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Positive Reisen In Italien Very good

Area Sosta Camper “Paradiso” (ITA) – 22.06-26.06.2025

Salo ist eine Stadt in Norditalien am Ufer des Gardasees mit einer interessanten Geschichte, deren urkundliche Geschichte bis in die Römerzeit zurückreicht.

Bei meiner kurzen Recherche zur Geschichte und Gegenwart Salos stieß ich auf eine interessante Tatsache: Die Stadt liegt in einem seismisch aktiven Gebiet. Das letzte Erdbeben mit einer Stärke von 5,1 auf der Richterskala ereignete sich 2004.

Am Stadtrand, direkt an der Seepromenade, befindet sich der Campingplatz Sosta Camper „Paraiso“, wo wir die ersten Tage unseres Sommerurlaubs 2025 verbringen wollten.

Die Stellplätze für Wohnmobile befinden sich am Berghang auf mehreren Ebenen und bieten rund 60 Stellplätze. Alle Stellplätze sind mit Stromanschluss ausgestattet und befinden sich auf einem festen, mit Kies bedeckten Untergrund.

Die Betreiber des Campingplatzes haben eine interessante Regel: Laut den Hinweisschildern ist es nicht erlaubt, Markisen aufzubauen oder eigene Möbel (Stühle, Tische usw.) auf dem Gelände aufzustellen. Daran hat sich bisher jedoch keiner der Parkenden gehalten.

Die Einfahrt auf das Gelände erfolgt wie auf jedem anderen gebührenpflichtigen Parkplatz. Sobald Sie an der Schranke anhalten, ziehen Sie am Automaten ein Ticket, das den Beginn des Parkvorgangs markiert (verlieren Sie das Ticket auf keinen Fall, da Sie es benötigen, um das Gelände zu verlassen und erneut zu parken). Anschließend können Sie sich einen Stellplatz aussuchen.

Während unseres Aufenthalts betrug der Preis pro Nacht 26 EUR. Darin enthalten waren der Stromanschluss für den Wohnwagen, die Müllentsorgung, die Nutzung der Toiletten und des Spülbereichs, das unbegrenzte Befüllen des Autowassertanks sowie die Abwasserentsorgung. Es gab zwei Duschräume auf dem Gelände, deren Nutzung jedoch kostenpflichtig war. Ich habe die Duschräume nicht genutzt (ich habe im Auto geduscht) und kann daher nicht sagen, wie viel die Duschen dort kosten.

Es gab drei öffentliche Toiletten, eine für Frauen und zwei für Männer. Die Frauentoilette war mit einem Töpfchen ausgestattet, die Männertoilette hingegen mit einer ungewöhnlichen Lösung (siehe Bilder). Aufgrund dieser ungewöhnlichen Lösung benutzten die meisten Gäste die Frauentoilette, da die Befriedigung der körperlichen Bedürfnisse in einem Loch eher typisch für orientalische Völker und für Europäer relativ ungewohnt ist. Die Sanitäranlagen wurden jeden Morgen gereinigt, und alle Räume waren sauber und ordentlich.

Der Campingplatz ist nicht für Pkw mit Wohnwagen zugelassen – hier dürfen nur Pkw und Wohnmobile parken.

Der Platz liegt direkt am Seeufer. Wer den Strand genießen möchte, erreicht ihn nach einem kurzen Spaziergang von etwa 100 Metern. Der Strand ist mit feinem Sandkies bedeckt. Dort befindet sich auch ein Restaurant mit Bar, das gute Speisen und natürlich verschiedene Getränke anbietet.

Der nächste größere Supermarkt, Italmark, ist 1,2 km mit dem Fahrrad entlang der Straße entfernt und bietet eine wirklich große Auswahl. Die Stadt lässt sich wunderbar an der Seepromenade erkunden. Der Hauptplatz ist etwa 1,5 km entfernt.

Ein Besuch der Altstadt von Salò lohnt sich auf jeden Fall. Sie ist von engen und breiten Gassen durchzogen, gesäumt von wunderschönen Gebäuden.

Die Hauptstraße der Altstadt ist voller Geschäfte mit regionalen und alltäglichen Waren sowie Restaurants mit einer Vielfalt an italienischer Küche.

Vom Hafen der Stadt fährt regelmäßig eine Fähre zu anderen Orten am Gardasee.

Der Nachteil: Die Stadt ist nicht besonders fahrradfreundlich. Die gesamte Seepromenade, die breit genug für Fahrräder ist, ist mit Fahrradverbotsschildern versehen. Tatsächlich drückt die Polizei ein Auge zu, wenn man mit dem Auto in Schrittgeschwindigkeit auf der Promenade fährt (ich habe das selbst erlebt). Wer jedoch wie ein Wahnsinniger durch die Stadt rast, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Insgesamt haben sowohl der Campingplatz als auch die Stadt einen positiven Eindruck hinterlassen, und wir werden sie auf jeden Fall wieder besuchen.

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